(DE)Konstruktiv
Sprache neu denken lernen
sinnkritisch
analytisch
gleichwertig
Tanja Bernold ist Kulturpublizistin und Gründerin von DEKONSTRUKTIV. Sie vermittelt, wie Sprache – geschrieben und gesprochen – unser Denken beeinflusst und umgekehrt. Mit DEKONSTRUKTIV als Dienstleistung der Wirklichkeit durch Sprache.
Sprache ist historisch und kulturell konstruiert und als lebendiges Medium ist sie auch veränderbar.
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Einleitung
Am Anfang dieser Geschichte steht eine Wunde. Eine Wunde am Gebärmutterhals, die infolge einer Operation immer wieder aufbricht. Eine Wunde, deren Heilungsprozess mehrere Notfall-Aufenthalte und Folge-Operationen erfordert. Diese Wunde konfrontiert die Autorin Tanja Bernold mit Sexismus und Diskriminierung im medizinischen Bereich: Sei es, dass nur Frauen auf HP-Viren getestet werden, obwohl Männer bei ungeschütztem Verkehr das Virus ebenfalls übertragen können. Oder das Medical Gaslighting, das Nicht-Ernstnehmen, dem Tanja Bernold wiederholt ausgesetzt wird.
Doch diese Wunde erzeugt in Tanja Bernold weitaus mehr als Wut und Verzweiflung. Die immer wieder aufbrechende Wunde wirft sie auf sich selbst zurück und befördert tief liegende Traumata*1 an die Oberfläche. Eine Rückbesinnung des Urvertrauens:
„Die Wochen und Monate nach dem ersten operativen Eingriff sind der absolute Ausnahmezustand. Die Abwärtsspirale will nicht mehr anhalten, Ende September 2022 erleide ich einen Nervenzusammenbruch. Nichts geht mehr. Sämtliche über das Nervensystem gesteuerte Funktionen entgleisen mir: Mein Sehvermögen ist gestört, Kribbeln in den Händen, Gefühlsverlust, Konzentrationsschwierigkeiten, Erschöpfung und ein Klemmen in der Brust. Seit Tagen kein Schlaf – und wenn, dann mit Alpträumen. Alles erscheint mir sinnlos. Komplett aufgelöst und erschöpft gehe ich zu meiner Hausärztin, sie schreibt mich krank. Ich warte auf einen Therapieplatz bei einer Psychotherapeutin. In der Zwischenzeit beginne ich, die Bilder und Geschichten festzuhalten, die als Flashbacks über mich kommen.»
In der geplanten Publikation „Die Wunde“ spürt Tanja Bernold den physischen und seelischen Wunden nach, lässt Bilder hochkommen und verarbeitet diese künstlerisch. Kurzessay, lyrische Prosatexte, Zeichnungen und Bild-Collagen erzählen von Verletzbarkeit, wiederholten Grenzüberschreitungen und Übergriffen sowie von Mut, Stärke und Aufbegehren.
Die Texte und Bilder skizzieren nicht nur das individuelle Schicksal einer Frau, sondern sie legen die Alltäglichkeit, Komplexität und Konsequenzen patriarchaler Strukturen frei. Im Buch wird ein schonungslos ehrlicher Blick auf Beziehungen und Gesellschaft gerichtet, der sich der klassischen Opfer-Täter-Zuteilung entzieht. Vielmehr laden Tanja Bernolds Texte zur Reflexion der eigenen Position und zum Gestalten einer gemeinsamen Zukunft ein.
*1 Der Begriff Trauma stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet Wunde.
Hilf mir mein Buch «die Wunde» zu Gendermedizin zu veröffentlichen. Es handelt essayistisch von meinen persönlichen Erfahrungen im Gesundheitssystem als Frau, als das unsichtbare und weitgehend in der Forschung vernachlässigte Geschlecht.
(DE)konstruktiv Services
Sprache schafft Wirklichkeit
Genau da setzt Tanja Bernold an: Moderationen von Veranstaltungen oder Podcasts, Schulungen und die Erarbeitung eines massgeschneiderten publizistischen Leitfadens, Unternehmenstrainings und Mitarbeiter*innen-Coachings, Auftrittsanlysen und Beratung.
Es ist eine Sache, zu kommunizieren was man tut und zu listen, welche Werte verkörpert werden. Richtig glaubwürdig wird eine Unternehmung erst dann, wenn genau das auch in der verwendeten Sprach- und Bildgestaltung gelebt wird. Alle Kommunikationswege, Mittel und Kanäle durchdringend.